Dein digitales Geschäftsmodell in einem Tag

Kurt geht seit 3 Wochen in die Physiotherapie. Er verletzte sich bei einem Mountainbike-Unfall sein Knie. Durch die Corona-Pandemie wird ihm das regelmässige Training mit seiner Physiotherapeutin nun verunmöglicht und seine gesundheitlichen Fortschritte stagnieren. Er nimmt Kontakt mit seiner Therapeutin Ulrike auf und fragt, was er machen soll. Kurt ist bereits der zehnte Patient, der nach Unterstützung bei ihr sucht und Ulrike überlegt sich, wie sie ihre Therapie in einer anderen Form anbieten kann.

Sie nimmt Kontakt mit dem Enabling Team von der avega IT AG auf und schildert ihre Herausforderung. Das Enabling Team skizziert gemeinsam mit Ulrike eine Persona, um zu verstehen wer die künftige Lösung nutzen soll.

Personas Diagramm

Die Persona schafft ein gemeinsames Verständnis für die Zielgruppe, deren Bedürfnisse und Probleme.

Darauf aufbauend soll nun ein Canvas erstellt werden, damit das Enabling Team Inputs erhält, welche Lösung sie nun für Ulrike und ihre Patienten bauen sollen. Im sog. Lean UX Canvas werden folgende Fragestellungen beantwortet:

  1. Business Problem: Welche Herausforderung soll adressiert werden?

  2. Business Outcomes: Welche Veränderung beim Kunden wird dir aufzeigen, dass deine Lösung effektiv ein Problem behebt?

  3. Users & Customers: Wer steht im Fokus deiner Lösung? (= Persona)

  4. User Benefits: Welches Ziel verfolgen deine Kunden? Was motiviert sie, deine Lösung zu verwenden?

  5. Solution Ideas: Welches Produkt oder welche Dienstleistung helfen deiner Zielgruppe, ihre Bedürfnisse zu stillen?

  6. Solution Ideas: Verfasse Hypothesen aufgrund deiner Annahmen in den Punkten 2-5. Ein Beispiel: “Wir glauben, dass Kurt nur dann seine Übungen richtig durchführt, wenn er durch Videos praktische Tipps erhält.”

UX Canvas

Dank dem Lean UX Canvas schaffen sich Ulrike und das Enabling Team eine gemeinsam Sicht auf das Problem und Ulrike erhält drei Hypothesen, die sie mit ihren Patienten verifizieren möchte. Das Enabling Team leitet daraus Features ab, die sie für Ulrike in einem ersten Prototypen realisieren wollen:

  1. praktische verletzungsbezogene Übungen → Ideen & Tipps

  2. Feedback auf die Durchführung → Kontrolle

  3. Erinnerungsfunktion → Motivation

Ulrike priorisiert die drei Funktionen und das Enabling Team erstellt ihr einen Lo-Fi Prototypen:

LoFi-Prototyp

Digital-Prototyp

Ulrike beauftragt das Enabling Team den Prototypen mit potenziellen Kunden zu validieren, um herauszufinden ob ihnen diese Lösung einen Mehrwert bringen könnte.

Nach der Validierung werden die Feedbacks der Kunden mit Ulrike besprochen und entschieden, ob aus dem Prototypen ein Produkt entstehen soll oder nicht.

Unser Angebot

Diese Geschichte zeigt gut auf, mit welchen Hilfsmitteln und in welcher Art unser Enabling Team euch unterstützen kann, bestehende oder neue Geschäftsmodelle zu digitalisieren. Dabei ist es extrem wichtig, möglichst früh durch Prototypen echtes Feedback einholen zu können, um die Investitionen zielgerichtet und effektiv einsetzen zu können.

Mit diesem Vorgehen kann sich jeder ein digitales Geschäftsmodell leisten.

Versuch es doch einfach mal und nimm Kontakt mit uns auf!

Michelle + DaniK, 02.07.2020