Heute im Talk: Andy Ackermann

Heute im Talk - Andy Ackermann stellt sich vor und erzählt aus seinem Alltag bei unseren Kunden

Hallo Andy, kannst du dich kurz vorstellen?

Ich bin Andy Ackermann, Vater von drei Buben, wohne in der Nähe von Aarau und bin ein User Experience Enthusiast in den Diensten von avega. Wenn du als Kleinster von drei Brüdern aufwächst, dann lernst du vor allem, viel einzustecken und den Kopf trotzdem nicht in den Sand zu stecken. Genau diese Eigenschaften helfen mir bei meinen Tätigkeiten als UXler. Heute muss ich jedoch nicht mich, sondern die Benutzer verteidigen, welche beim Entwickeln von Produkten viel zu oft vergessen gehen.

Lange Zeit war ich Software Entwickler und immer mehr hat es mich genervt, dass ich Features umsetzen musste, bei welchen wir im Nachhinein feststellen mussten, dass sie von den Benutzern weder erwünscht, noch verwendet wurden. Warum? Weil Fachvertreter das Gefühl hatten, sie verstehen, wie die Mitarbeiter an der Front arbeiten. Doch sie taten es nicht, weil sie die Anliegen dieser Personen nicht ernst nahmen. So rutschte ich immer mehr und mehr in die Thematik UX hinein und heute weiss ich, dass ich im Gebiet der Mensch-Maschinen-Interaktion meine Berufung gefunden habe.

Bei deiner Tätigkeit mit dem Kunden, auf welche Tools oder Praktiken greifst du immer wieder gerne zurück?

Ich gehe jeweils immer sehr strukturiert an neue Herausforderungen an und so kommt es auch, dass ich, wenn immer möglich, eine ausführliche Kontextanalyse durchführe. Erst wenn ich den Problemraum und die Benutzer verstanden habe, suche ich nach Lösungen. Meiner Meinung nach tendieren wir oft zu schnell dazu, nach Lösungen zu suchen. Oft ergeben sich komplett neue Wege oder Ansätze, wenn erst einmal der gesamte Problemraum verstanden ist. Um das Kind beim Namen zu nennen: User Requirements Engineering (User Research) und Prototyping sind die Praktiken meiner Wahl und Tools setze ich ganz verschiedene ein. Kommt ganz auf den Kunden und die Bedürfnisse an.

Zudem arbeite ich stark nach dem Lean UX Ansatz: Build, Measure, Learn! Und dies so lange, bis das Ergebnis die Benutzer zufrieden stellt. Hey, und selbstverständlich arbeite ich natürlich agil.😉

Was war so dein letztes “Ups” Erlebnis beim Kunden oder welches ist dir speziell in Erinnerung geblieben?

Ups, das dauert so lange! Eine Szene, wie sie sich in einem ganz normalen Büro an einem ganz normalen Arbeitstag abspielen könnte.

Comic Strip

In etwa so könnte sich ein Gespräch bei der Auftragsklärung abspielen. Und nein, nur weil ich mich UX Designer nenne, bin ich noch kein Mike Shiva und spüre, was die Benutzer brauchen. Und übrigens, dass das auch noch gesagt ist: “Schön machen kann ich es auch nicht, weil Visual Design ist eine von vielen Disziplinen im Themenfeld User Experience, welche ich nicht beherrsche (dafür jedoch meine Kollegin Gabri umso besser).” Als Verfechter des Human Centred Design Ansatzes arbeite ich weder mit Telepathie noch mit Intuition. Ich arbeite sehr strukturiert und taste mich unter Verwendung diverser Methoden und Praktiken an die bestmögliche Lösung heran.

Besten Dank für diesen kurzen Einblick in deinen Alltag bei unseren Kunden und weiterhin gutes “enablen”!

Andy@Work