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Die getriebene Organisation: Erfolgreich aber wirkungslos!

Willkommen bei der getriebenen Organisation. Wenn man hier durch die Gänge geht, spürt man sofort: Hier arbeiten hochqualifizierte, motivierte Menschen. Sie sind fachlich sehr gut, brennen für ihre Themen und zeigen viel Einsatz.

Die Herausforderungen dieser Organisation zeigen sich folgendermassen:

  • Die IT liefert laufend neue Funktionalität. Das Marketing launcht kreative Kampagnen. Die Sales-Abteilung reisst sich ein Bein aus, um neue Accounts zu gewinnen. Auf den Abteilungs-Dashboards erscheint alles grün.

  • Schaut man jedoch auf das Gesamtergebnis, verpufft die Energie. Das neue IT Feature passt nicht zur Marketing-Kampagne. Sales bietet Produkte an, die der Kundenservice noch gar nicht supporten kann.

  • Aus dem Output der einzelnen Abteilungen ergibt sich kein Ganzes, dass einen Mehrwert gegenüber der Summe seiner Einzelteile erzeugt.

  • Statt Synergien zu nutzen, verbraucht die Organisation viel Energie mit Reibungen zwischen den internen Silos. Alle rennen, aber das Unternehmen als Ganzes bewegt sich kaum vom Fleck.

Kommt dir das bekannt vor?

Kennst du das Gefühl, dass in deiner Organisation unglaublich viel gearbeitet wird, aber am Ende viel zu wenig spürbare Wirkung ankommt? Viele Organisationen kämpfen mit diesen Herausforderungen:

  • Alles ist wichtig: Es laufen viel zu viele Initiativen gleichzeitig. Die Teams sind dauernd überlastet, verzetteln sich im Multitasking und blockieren sich gegenseitig, weil alles die höchste Priorität hat.

  • Mangelnde Abstimmung: Entscheidungen dauern gefühlt ewig, weil sie durch unzählige Gremien geschleust werden müssen. Im schlimmsten Fall sind sie dann nicht mehr relevant.

  • Mangelnde Transparenz: Niemand hat den echten Überblick, woran aktuell wirklich gearbeitet wird. Vorhaben rapportieren über lange Zeit kaum Fortschritte und sind trotzdem immer grün.

  • Keine oder politische Priorisierung: Prioritäten verschieben sich oft auf Basis von Hierarchie oder Bauchgefühl, statt auf gemeinsamen Entscheiden und nachvollziehbaren Kriterien.

  • Die Sunk-Cost-Falle: Es fällt extrem schwer, einmal gestartete Vorhaben wieder zu stoppen – selbst wenn längst klar ist, dass sie keinen Wert mehr einbringen.

Wir kriegen unsere Kraft nicht auf den Boden

Das umschreibt das ohnmächtige Gefühl, wenn du genau weisst, wie viel Power dein Motor hergibt, aber die Räder einfach nur im Leerlauf durchdrehen:

  • Frustration: Du hast den ganzen Tag geackert, deine Kolleginnen und Kollegen haben geackert, aber wenn du dich fragst: „Haben wir die Organisation heute wirklich nach vorne gebracht?“, lautet die Antwort oft: „Nein, wir haben nur überlebt.“

  • Das Gefühl des Ausgeliefertseins: Das Problem liegt nicht an einzelnen Personen. Die Menschen wollen ja. Wir sind dauernd daran, dringende Arbeiten zu erledigen, und kommen gar nicht dazu, die wichtigen Dinge zu planen.

  • Das Wissen, um was alles möglich wäre: Das Schmerzhafteste ist nicht das, was schiefläuft, sondern das Wissen um das ungenutzte Potenzial. Könnten wir die Energie der Mitarbeitenden auf eine gemeinsame Zielsetzung ausrichten und die Arbeiten gut koordinieren, wir wären super.

Was wäre wenn?

…wir diese Herausforderungen lösen könnten?

  • Die Intransparenz beseitigen, damit wir Fehlinvestitionen sehen, bevor das Budget verbraucht ist.

  • Den Entscheidungsstau verhindern, damit unsere Organisation wieder agiert und nicht in der Hölle des Dringenden schmort.

  • Die Frustration in den Teams reduzieren, indem wir den Fokus zurückbringen und damit das System entlasten.

Welche Herausforderung beschäftigt dich, deine Kolleginnen und Kollegen aktuell am meisten?

André Boschung - avega IT AG

André Boschung

Lean Portfolio & Digitale Transformation

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